Immunsystem schützen und unterstützen

Das Immunsystem hat viel mit dem allgemeinen Gesundheitszustand zu tun. Aus ganzheitlicher Betrachtungsweise sind eine allgemeine Gesundheit und einzelne Erkrankungen nicht auseinander zu nehmen. Alle Faktoren der Gesundheit greifen wie ein großes Zahnradkonstrukt ineinander.

 

Gesundheit: betrachtet aus ganzheitlicher Sicht:

  • Auf der körperlichen Ebene ist es die Nahrung, sprich die allgemeine Versorgung und die Schadstoffbelastung, welche unsere Gesundheit steuern. Krankheiten entstehen aufgrund von Mangelzuständen oder/und aufgrund von Vergiftung.
  • Auf der geistigen Ebene ist es die psychische, die mentale Nahrung (Gedanken) welche unsere Gesundheit beeinflusst.
  • Auf der seelischen Ebene ist es das Lebensglück, die Lebensaufgabe welche wir uns zu Herzen nehmen bzw. das genaue Hinhören in unser Innerstes.

Alle drei Ebenen sind Teil der Gesundheit. Krankheit ist im Grunde nichts weiter, als ein Mangel an Gesundheit. Geben wir auf diese drei Ebenen acht, so fühlen wir uns fit, gesund und wohl. Wird die geistige und die seelische Ebene in positiver Hinsicht nicht “genährt“, so spiegelt sich dies auf der körperlichen Ebene wieder, was wir dann als Krankheit verstehen.

Was benötigt unser Immunsystem?

Am Immunsystem sind diverse biochemische Prozesse beteiligt. Stoffe müssen abgebaut, umgebaut und verarbeitet werden. Dieses komplizierte Konstrukt funktioniert nur, wenn unserer Biochemie ausreichend natürliche Stoffe zur Verfügung stehen. Diese über die heutige Nahrung zu bekommen ist schwierig. Warum dem so ist, kannst du meinem Beitrag “Vitalstoffe in der heutigen Ernährung“ entnehmen.

 

An aller erster Stelle sind hier Vitamin D und C zu nennen. Aber auch andere Substanzen versorgen unser Immunsystem auf der Körperebene:

  • Vitamin D (ca. 1000 Einheiten pro 10 kg Körpergewicht täglich)
  • Vitamin C (mind. 100 mg bis 500 mg pro 10 kg Körpergewicht täglich)
  • Magnesium (mind. 400 mg täglich)
  • Iod (mind. 200 mg täglich)
  • Selen (mind. 100 mg täglich)
  • Zink (mind. 10 mg täglich)
  • Eisen (20 mg täglich)
  • B-Vitamine (ca. 10 bis 100 mal mehr als die der empfohlenen offiziellen Tagesdosis)

Unter “meine Empfehlungen“, findest du nützliche Nahrungsergänzungen, die ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Was schadet dem Immnunsystems?

Heut zu Tage sind wir vielen künstlichen Faktoren ausgesetzt. Diese sind sowohl, biologischer, chemischer als auch physikalischer Natur. Im Grunde können alle chemischen Zusatzstoffe, welche in Nahrung (Pestizide und Lebensmittelzusatzstoffe), Umwelt und Kosmetika zu finden sind das Immunsystem schwächen. Sie haben allesamt was gemeinsam. Sie müssen durch unseren Körper entgiftet werden. Dies setzt wiederum eine gute Grundversorgung voraus. Vitamine und Mineralstoffe werden dabei verbraucht, was am Ende der Kette das Immunsystem schwächen kann.

 

An aller erster Stelle sind Immunsuppressiva und Antibiotika zu nennen. Das Immunsuppressiva das Immunsystem schwächen ist bekannt und gewollt. Antibiotika hingegen schwächen das Immunsystem auf eine bislang missachteten Art und Weise.

Wie Antibiotika das Immunsystem schwächt

Dies geschieht auf vielerlei Wege. Ich möchte lediglich die zwei bedeutendsten nennen:

  • Antibiotika schwächt die Darmflora, welche eigentlich zu unserem Schutz da ist. Hinzu sitzen ca. 80% des Immunsystems im Darm. Wird die Darmflora durch Antibiotika geschwächt, so sind wir aufgrund der veränderten Darmschleimhaut, der Aussenwelt schutzlos ausgesetzt.
  • Antibiotika greift neben Bakterien auch unsere Mitochondrien DNA an. Unsere Mitochondrien sind die Energiekraftwerke einer jeden Zelle. Keine Zelle kann sich ohne Energie schützen. Das Immunsystem ist auf eine ausreichende Energiebereitstellung in Form von ATP (Adenosintriphosphat) angewiesen.

Weitere Faktoren welche das Immunsystem nachweislich schwächen

Aber auch andere Faktoren können das Immunsystem schwächen. Folgend sind einige zusammengefasst, welche sich nachweislich durch Studien belegen lassen:

  • Die Psyche: negative Grundhaltungen und negative Gedanken erzeugen Stress, welcher das Immunsystem schwächen kann.
  • Grundvertrauen zur Gesundheit: Ist kein Grundvertrauen zur eigenen Gesundheit und zu seinem Körper gegeben (Noceboeffekt), so sind Krankheiten häufiger vorzufinden.
  • Medikamente: wurde bereits erwähnt
  • Vitalstoffmangel: wurde bereits erwähnt
  • Schlechte Wasser- und Mineralstoffversorgung (auch natürliches Salz!)
  • Elektrosmog: ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Die öffentlichen Medien bekennen sich nicht dazu. Die Studienlage sieht hingegen ganz anders aus. An Dieser Stelle möchte ich nicht genauer auf das Thema eingehen. Das würde den Rahmen dieser Thematik sprengen.

Unser Immunsystem ist Teil der gesamten Gesundheit. Entscheidest du dich dafür dein Immunsystem bewusst zu unterstützen, so wirst du auch automatisch Besserung weiterer Beschwerden erfahren.

 

 

 

Autor:

Irene Wegner